Sylvia (72 Jahre) – Über Entscheidungen, Freundschaft und Mut

Shownotes

Hallo ihr Lieben und willkommen zu der ersten Folge Old and Gold in diesem Jahr! In dieser Folge habe ich mit Sylvia gesprochen. Mit 72 Jahren arbeitet sie noch immer als Führungskräfte-Coach und blickt voller Neugier auf das, was noch kommt. Unser Gespräch hat mich besonders berührt, weil Sylvia eine unglaubliche Leichtigkeit ausstrahlt, wenn sie über das Leben spricht, über Entscheidungen, über Freundschaft und darüber, wie man auch im letzten Drittel des Lebens Fülle und Sinn finden kann. Wir sprechen darüber, wie man Ängste überwindet, mutige Schritte geht und das Leben bewusst genießt, egal in welchem Alter. Das Gespräch mit Sylvia hat mir unglaublich viel Freude bereitet und ich hoffe, dass euch ihre Offenheit und positive Art genauso inspiriert wie mich. Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Zuhören!

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00:00:13: Hallo und herzlich willkommen bei Old and Gold, dem Generationen-Podcast mit Lisa.

00:00:19: Hier werden Seniorinnen zu den wichtigen und weniger wichtigen Lebensfragen interviewt.

00:00:24: Denn ihre Geschichten sind goldwert!

00:00:26: Viel Spaß!

00:00:32: Und willkommen zu der ersten Folge von Old and Gold in diesem Jahr.

00:00:36: In dieser Folge habe ich mit Sylvia gesprochen, mit seventy- zwei Jahren arbeitet sie noch immer als Führungskräfte Coach und blickt voller Neugier auf das was noch kommt.

00:00:45: unser Gespräch hat mich besonders berührt weil Sylvia eine unglaubliche Leichtigkeit ausstrahlt wenn sie über das Leben spricht über Entscheidungen über Freundschaft und darüber wie man auch im letzten Drittel des Lebens Fülle und Sinn finden kann.

00:00:57: Wir sprechen darüber, wie man Ängste überwindet, mutige Schritte geht und das Leben bewusst genießt egal in welchem Alter.

00:01:04: Das Gespräch mit Silvia hat mir unglaublich viel Freude bereitet und ich hoffe, dass euch ihre Offenheit und positive Art genauso inspiriert wie mich!

00:01:11: Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Zuhören!

00:01:13: Ja herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Old and Gold.

00:01:18: und ja stelle dich doch ganz kurz vor.

00:01:20: Danke, freue mich, dass du mich gefragt hast.

00:01:22: Ich frage dir sonst keiner?

00:01:26: Mich vorstellen... Also ich bin Silvia und ich bin zwanzivzig Jahre alt.

00:01:31: Und bin wie immer berufstätig, in meinem Lieblingstätigkeit Menschen im Beruf zu begleiten, zu unterstützen damit sie ihren Traumberuf leben würde sozusagen also mit sie glücklich und zufrieden sind in ihrem Beruf und dazu bin ich Trainerin Ich habe eine Trainerausbildung und viele andere Ausbildungen auch die mir helfen selbst acht Stunden am Tag natürlich auch von der Gruppe zu stehen.

00:01:55: das ist ja auch nochmal was Das ist das, was ich am liebsten mache und immer neue Menschen kennenzulernen.

00:02:01: Und damit verbunden auch natürlich neue Städte, neue Umgebungen, neue Kulturen – das ist toll!

00:02:06: Du hast gerade gesagt du hast viele Ausbildungen gemacht?

00:02:08: Was hast du noch gemacht?

00:02:10: Meine Eltern waren beide Berufsetig.

00:02:12: Mein Vater war immer Geschäftsführer vom Kaufhof und dadurch mussten wir Kinder immer mitziehen je nachdem wo der Kaufhof grad gebaut hat.

00:02:22: Daher kamen acht Umzüge zustande mit etlichen verschiedenen Schulen.

00:02:26: Das war schon mal das Erste und dazu war immer eine Anpassung nötig von mir.

00:02:32: In der neuen Klasse musste man ja immer schnell reinkommen, anschliessend.

00:02:37: Aber es ist dann auch eine Fähigkeit, die man sozusagen für späte auch hat.

00:02:42: So wie Menschen, die viel reisen haben das ja auch.

00:02:44: Ja gut!

00:02:45: Und dadurch kam... Verhältnismäßig durch die vielen Schulen, später Schulabschluss dann Abitur Studium der Liebe wegen nach Tübingen damals noch.

00:02:56: Da gab es noch Zivildienste in Tübingen.

00:02:58: deswegen bin ich da auch zu meinem Freund und habe dann erst mal NC war sehr hoch für Psychologie also der Numerus Klausus.

00:03:07: Dann hab' ich gedacht okay Masterpädagogische Psychologie mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung.

00:03:11: Ich wusste Überall mir hat es immer geheißen, ich soll Lehrerin werden.

00:03:15: Schon im Kindergarten hat man das zu mir gesagt?

00:03:17: Warum?

00:03:18: Weil ich immer Gruppen im Kindergartens... Also ich war eigentlich die Kinderhautleiterin.

00:03:24: Ich habe immer irgendwie Ideen gehabt was man als Gruppe machen kann zusammen

00:03:28: und das hat sich auch immer Spaß gemacht in der Puppen-Ecke.

00:03:30: Das hat mir immer Spaß gehabt!

00:03:32: Und dann hat sie immer geheissend, die wird mal Lehrer reden.

00:03:35: Aber ich war ja so lange in einer Schule und eine Schule von innen wollte ich nicht mehr sehen allein der Geruch schon von Schule Und da wollte ich nicht mehr hin.

00:03:43: Also mache ich einfach jetzt Erwachsenen-Bildung, ist ja auch so was Ähnliches.

00:03:50: Wenn ich Erkenntnisse habe, hab' ich immer den Drang diese Erleuchtungen und die Erkenntnisse weiterzugeben.

00:03:56: Das treibt mich dann so.

00:03:58: Wenn wir da direkt mal kurz anknüpfen... Was würdest du denn sagen hast du in deiner beruflichen Laufbahn wenn du auf die Jahre zurückblickst für wichtige Erkenntnis mitgenommen?

00:04:11: dass es keinen vorgeschrieben, also ich hatte nie einen Traum von etwas wie vielleicht andere.

00:04:17: Sondern der Weg bei mir entsteht beim Gehen.

00:04:20: Ich habe also einen Schritt gemacht, dann war ich Familientherapeutin nach dem Studium und als die Kinder klein waren, dann konnte ich immer arbeiten wenn sie abends geschlafen haben, hab ich einfach Beratung und Therapie gemacht.

00:04:31: Es hat immer zu meinem Leben gepasst!

00:04:34: Und die Themen... Ich habe viele Elternabende gemacht zum Thema Kinder erzielt, frühkindliche Erziehungen.

00:04:40: Ich war damals mit einem sehr prominenten Mann zusammen, Dr.

00:04:43: Jan Uwe Roge zu dem Thema Kinder können Fernsehen, Kinder brauchen Grenzen.

00:04:47: das waren so Besseller und wir haben dazu sehr viele Vorträge gemacht um Elternabende und somit war ich vor Publikum wie ich es ja liebe.

00:04:56: alle hingen an meinen Lippen, da saßen dann halt vierzig Eltern im Kreis und das war toll auch die Diskussion darüber und so wurde ich immer mehr gesehen.

00:05:06: er kommt mir in die Sichtbarkeit durch einen Schritt Und dann haben mich Leute angesprochen, ob ich nicht da arbeiten will oder dort.

00:05:15: Wenn man angesprochen wird und dann zu lange überlegt ist die Situation weg.

00:05:19: Das heißt der nächste Schritt wäre mutig zu sagen ja das mache ich mal.

00:05:24: Verstehst du also diese ... Die mutigen Schritte zu machen, die führen einen eben doch vorwärts.

00:05:30: Man bleibt dann nicht stehen.

00:05:32: Dadurch bin ich zum Microsoft gekommen auf einmal und hab dort Train the Trainer Schulungen gemacht, weil ich die Ausbildung gemacht habe als Trainerin für Trainer.

00:05:41: Und plötzlich war im IT-Bereich alles bümische Dörfer... Ich hab die gar nicht verstanden am Anfang wie eine neue Sprache.

00:05:48: Ja

00:05:49: glaube ich!

00:05:50: Aber es war einfach toll.

00:05:52: und wenn wir noch mal zu den Erkenntnissen zurückkommen.

00:05:55: das heißt glaubst du dass Menschen nicht unbedingt Träume brauchen um sie zu verfallen?

00:05:59: Doch sie sollen sie haben wenn sie sie haben.

00:06:02: Ich bin ein anderer Typ.

00:06:05: Bildern, glaube ich.

00:06:06: Also sie müsste sich erst in meinem Kopf noch Generieren erzeugen durch Meditation vielleicht oder so.

00:06:12: aber Ich bin eher sehr stark gegenwärtsbezogen macht die Augen auf und Trefft dann Menschen, die mich auch sehen.

00:06:19: Und durch diese Dialoge kommen dann Neues Dann kommen neue Kontakte und damit kommen neue Aufgaben.

00:06:27: also da so entsteht das bei mir Durch unterwegs sein und sehen und gesehen werden.

00:06:33: Das heißt, hast du dir im Leben auch nie viel in den Plan gemacht?

00:06:37: Nein.

00:06:37: Hast du das alles auf dich zukommen

00:06:39: lassen?

00:06:40: Ich wusste immer was ich nicht will!

00:06:41: Oh,

00:06:42: das war schon mal gut.

00:06:43: Ausortiert war die Schule... ausortiert in der Psychologie waren Krankheitsbilder.

00:06:49: Ich wollte keine Psychosen, Neurosen.

00:06:51: bis heute ist es so.

00:06:53: Das möchte ich nicht.

00:06:54: Das ist mir zu heavy und klinisch.

00:06:57: Ich beschäftige mich mit den gesunden Teilen, Anteilen des Menschen gerne und versuche das zum Blühen zu bringen zur Vielfalt.

00:07:03: Wie so eine Seerose die aufgeht und dann wow!

00:07:06: So was.

00:07:07: Also ich erkenne sehr gut beim Menschen das Potenzial.

00:07:11: Das entfalte ich dann.

00:07:13: Ja schön.

00:07:14: Und was hast du in deiner Arbeit als Familientherapeutin so gelernt?

00:07:18: Ich hatte meine Sandcouch da stehen, die rote.

00:07:21: Wirklich?

00:07:22: Ja.

00:07:23: Wie im Film.

00:07:24: Und dann saßen... ich hatte einen schönen Ohrensessel auf jedem Film und da saßen Paare drauf, die nicht weiter kamen, die auf der Stelle getreten sind.

00:07:34: Durch meine systemische therapeutische Ausbildung habe ich ganz gute Fragen wie man dahinter kommt, wenn man Lösungen findet.

00:07:40: Die lasse ich das paar erarbeiten und ich hatte da gute Erfolge und das hat mich natürlich bestärkt so helfen zu können mit guten inspirierenden Ideen und das ist der Mutter.

00:07:53: Kannst du eine Geschichte erzählen vielleicht?

00:07:56: Anonym natürlich von einem Paar, wo du gemerkt hast okay da hast du jetzt so einen richtig positiven Einfluss.

00:08:03: Das sind viele.

00:08:05: Es gibt Paare, die haben sich nicht getraut, sich zu trennen und zu verabschieden.

00:08:09: Das habe ich dann auch geschafft.

00:08:10: Das heißt nicht, dass man zusammenbleiben muss.

00:08:12: Man muss sich auf einen guten Weg beibei sagen – das war auch so schön!

00:08:18: Ich habe noch viele Dankesbriefe später bekommen wo sie mir geschrieben haben was aus ihnen geworden ist.

00:08:27: Diese Briefe, die ich später bekam, habe ich gemerkt wie schön es war.

00:08:31: oder wenn Menschen beruflichen Weg einschlagen, denen sie sich nicht getraut haben.

00:08:36: Oder etwas sagen können auch nicht für sich sprechen.

00:08:40: Auch das... Ich gehe ganz stark in die Retore.

00:08:42: Das ist ein bisschen so ein Steckenpferd von mir und dann für sich die richtigen Worte zur richtigen Zeit zu finden, sehr wichtig.

00:08:50: Deswegen habe ich viele Frauen im Seminaren da.

00:08:53: Und wenn wir nochmal zurückgucken jetzt du hast gerade gesagt okay du hast nicht immer einen Plan gemacht, du hattest keinen Traum visuell vor deinem Auge.

00:09:03: Aber wenn wir jetzt so das Kapitel beschreiben müsstest in dem Du Dich jetzt in Deinem Leben befindest... Welchen Namen würde das Kapitel tragen?

00:09:12: oder wie würdest Du das

00:09:13: beschreiben?

00:09:14: Die Fülle des Lebens genießen wie ein... Ich sehe die Farbe wie Dein Titel hier Gold von mir und die Sonne.

00:09:24: und man hat so viel erlebt!

00:09:27: an das man gerne zurückdingt, also bei mir ist es jedenfalls so.

00:09:30: Und ich genieße... ...so viel am Tag die schönen Dinger und... Das ist die Fülle!

00:09:38: Also für mich ist das Füllen im Denken, im Fühlen und im Tunen.

00:09:43: Und also erfüllt sein.

00:09:45: Also das letzte Drittel hat so... Aber das haben dir sicher schon viele gesagt in dem Podcast.

00:09:51: Du hast ja aufgrund der Kinder und der Arbeit, die du hattest immer Pflichten und Aufgaben.

00:09:58: Das zieht man durch, das macht man auch gerne.

00:10:01: Und man ist ja eine Außengerichte, man muss ja funktionieren in allen Rollen.

00:10:05: Mutter, Tochter, Geliebte alles so alle Rollenhüter.

00:10:09: hast du da auf.

00:10:11: Anstrengend?

00:10:12: Ja genau!

00:10:12: Man merkt es eigentlich gar nicht aber man ist ständig am super funktionieren.

00:10:18: Also ab meinem ich würd sagen sechzigsten Lebensjahr hat sich komplett was verändert.

00:10:24: Ich weiß noch ich saß Neckar und habe meinen sechzigsten gefeiert.

00:10:29: Im Storrakahn, wir haben so einen Storraken.

00:10:33: Da spielte ein Saxophonisten, hab ich bestellt mit der Musik und die ganzen Gäste waren da.

00:10:37: Habt

00:10:37: ihr großgefeiert?

00:10:39: Auf dem Storakahn und dann essen und tanzen und sowas halt.

00:10:42: Und dann habe ich gemerkt okay jetzt bin ich dran und jetzt mache ich das was mir gefällt und dass sich überhaupt gar niemand gefallen muss sondern einfach nur noch... Ich sein.

00:10:56: Also das war so ein Moment, wo man merkt jetzt kommt es entspannter und ich bin seitdem viel zufriedener als früher.

00:11:07: also ich finde die Jahre wenn man gesund ist natürlich vorausgesetzt zwischen sechzig-und achtzig wahrscheinlich diese zwanzig jahre sind...ich find da kann man sich darauf freuen weil man hat die Freiheiten also voraussetzt auch die finanziellen Mittel stehen halbwegs.

00:11:23: ja dass ich mir einen Kaffee kennen kann in der Stadt.

00:11:26: Aber finanzielle Freiheit und Gesundheit schafft ein unglaubliches, schöneres ... Ich hab immer so gesagt, ne?

00:11:34: Lebensamt.

00:11:35: Also die Zufriedenheit steigt enorm.

00:11:37: Schön richtig schön zu hören!

00:11:39: Das heißt ich beschäftige mich ja hier auch mal mit der Frage so ab wann ist man alt?

00:11:43: oder wenn fühlt man sich alt?

00:11:45: würdest du dich selber als Alt bezeichnen?

00:11:47: Wer sagt das schon für dich?

00:11:48: also wenn ich ihn mal in den Vergrößeren Spiegel guckt er hat mal sehr vergrößert nicht am Jahr Aber die Kinder sagen immer, Mama das ist nur du.

00:11:59: Ich töne ja auch noch meine Haare.

00:12:01: Weil ich eigentlich grau bin hier wohl nicht aber keine Lust darauf habe.

00:12:06: Nein natürlich nicht!

00:12:07: Ich hab mal was gelesen, was ich spannend fand.

00:12:09: Das war ein Selbstbild... einfriert, von sich selber und das bleibt dann auch so mit um die dreißig.

00:12:17: Also man als Frau oder Mann vielleicht auch Dreißig Jahre alt ist zwischen dreißigen und fünfundreißig.

00:12:22: Dann hat man so einen Ideal.

00:12:24: ich wo man sagt jetzt hast du deine Schule geschafft beruflich bist ein bisschen etabliert Du bist noch voll im Saft und muskulös und gut aussehend Und dieses Bild wird eingefroren.

00:12:35: und eigentlich das hat man eigentlich bis zu Fünfzig sechzig.

00:12:39: Das ist erstaunlich.

00:12:41: Nur der Spiegel sagt einem mal was anderes.

00:12:43: Oder manchmal, wenn es irgendwo nicht mehr so schnell hochkommt, verbunden vielleicht oder nicht mehr viel und schon lange belastbar ist.

00:12:52: Manchmal merke ich bin ja müde am zwei- oder drei.

00:12:56: Eigentlich sollte ich dann eine halbe Stunde vielleicht mal schlafen.

00:13:00: Was ja auch gut wäre... Aber das ist noch nicht in meinem Selbstbild so drin, dass ich so ein Mittagsschlaf mache.

00:13:06: Ich mach

00:13:07: gerne mittags schlafe.

00:13:08: Ja, das abholt doch!

00:13:10: Aber ich bin dann noch so... Und das sind Dinge, die sich verändern, wo man aufpassen muss.

00:13:15: Ein bisschen hören was will der Körper?

00:13:18: Das gehört schon auch

00:13:19: dazu.

00:13:20: Ich hab rausgehört du guckst eigentlich sehr positiv auf dass älter werden.

00:13:24: Ja, ich weiß wüsste gar nicht was ich da sonst konstruieren sollte.

00:13:28: Also die meisten haben ja die Angst vor Armut und Krankheit oder Einsamkeit.

00:13:33: Ich will mir das gar nicht aus, ich will da gar nicht eintauchen.

00:13:35: Dann entstehen Bilder im Kopf, die einem gar nicht gut tun.

00:13:39: Und vom Denken her kann der Körper auf der, wenn man solche Gedanken hat nicht unterscheiden.

00:13:43: ist es wirklich schon echt oder nicht.

00:13:46: Dann habe ich ja schon Stress, was ich durch mich nicht hasse.

00:13:49: Sehr klug glaube ich!

00:13:50: Nein, nein, das du mir

00:13:51: nicht hast.

00:13:52: Du hast im Vorgespräch einen Satz fallen lassen den ich mir direkt aufgeschrieben habe weil ich das so positiv... Du hast gesagt, ich weiß nicht ob du dich daran erinnern kannst.

00:14:03: Man hat ja im Leben genug Zeit und ich glaube du hast darauf angespielt weil du auch viele Ausbildung gemacht hast so wie du gerade gesagt hast oder für vielleicht auch ausprobiert hast.

00:14:12: aber ich fand den Satz super positiv weil man hört ja sonst immer oh das leben ist so kurz.

00:14:17: Und ne?

00:14:18: Ich hab keine zeit und alle Menschen rennen so durchs Leben und dann zieht es Leben an einem vorbei.

00:14:23: magst du zu diesem Satz noch mal ein bisschen

00:14:24: was sagen?

00:14:25: Danke Kurt Mann.

00:14:25: ganzes Seminar machen weil das Zeit empfinden und das geht so eigentlich.

00:14:30: Und die so sprechen, sie hätten keine Zeit oder zu wenig dann weiß ich ganz genau schon, die sind nur nach außen orientiert.

00:14:36: Das heißt, die funktionieren, die sagen die du-du's habe ich noch, dass hab' ich noch... ...und arbeiten alles ab!

00:14:42: Und dadurch verkürzt sich ja das Zeit.

00:14:44: erleben also die Zeit dehnt sich nicht mehr aus bei denen sondern die verkürzen sich da durch Weil die springen von Aufgabe zur Aufgabe Und manchmal machen die ja mehrere gleichzeitig und dann verkürzt sich die Zeit noch mehr.

00:14:54: Und wenn die abends im Bett liegen, denken sie schon wieder an den nächsten Tag was sie da schon wieder machen.

00:14:59: Damit klauen die sich alles Schöne am Tag alle schönen Momente.

00:15:05: wie schmeckt etwas?

00:15:06: Wie riecht etwa?

00:15:07: Riechen die den Flieder der gerade blüht?

00:15:09: ich glaube nicht.

00:15:10: Hören ihr den Vogel morgens?

00:15:11: Ich weiß es nicht!

00:15:13: Spülen dich die Dusche auf der Haut?

00:15:15: oder was Sie sich als Duschgeld teuer gekauft haben?

00:15:19: Also verstehst du, wie ich meine?

00:15:20: Die nehmen sich so viel von der sehr sinnlichen Wahrnehmung und von dem was sie selbst wollen.

00:15:26: Das heißt ich hatte neulich eine Klientin die genau das gesagt hat ihr läuft die Zeit weg und sie hat Angst im falschen Leben auch noch zu stehen.

00:15:35: Und da habe ich gesagt sofort auf die Bremse also sanft bremsen alles fallen lassen was du jetzt in der Hand hast Augen zu atmen und einfach nur sagen muss Ich, das jetzt so tun.

00:15:55: Und dann momentan abwarten und nachspüren was ist eigentlich für mich jetzt viel wichtiger?

00:16:00: Oder was wäre wichtig?

00:16:02: oder was kann ich auf eine andere Art kürzer erledigen als umständlich?

00:16:06: Oder kann es nicht der Andere erledilen?

00:16:08: muss ich das überhaupt machen, dass sich da wieder Glaube tun zu müssen also sich immer mehr die Erlaubnis zu geben immer zwischendurch zu sich selber zu führen ist ganz wichtig und dadurch Wenn man das erleben hat dann, die so Momente nimmt.

00:16:23: Dadurch dehnt sich Zeit aus.

00:16:25: Also deswegen mache ich ja gerade auch von mehr zu vielen neuen Dingen.

00:16:29: Ich probiere neue Sachen jetzt über all diese Macharttäde hin.

00:16:33: Ich nicht mag aber immerhin probier es oder was es da gibt hier in Berlin.

00:16:38: diese vielen Dinge also diese Neugerte glaube ich ist schon wichtig und auch diese Ruheinseln.

00:16:46: Also ich glaube sonst läuft einem wirklich die Zeit weg.

00:16:49: Wann hast du das letzte Mal was zum ersten mal gemacht?

00:16:51: Ich war eben dieses Matcher-Eis, mit dem ich

00:16:54: dann aber weggeworfen

00:16:55: habe von der Woche.

00:16:57: Wo ich mir auch zum ersten Mal die Typingen die Wespa ausgeliehen hab, die E-Bike da.

00:17:04: Klar bin ich unsicher gefahren, aber egal!

00:17:06: Ich hab's gemacht und dadurch kann man auf plötzlich die eigene Stadt neu erkunden.

00:17:11: Das ist ja auch toll.

00:17:13: Innhöfe, die man nie gesehen hatte oder so Häuser...

00:17:16: Das ist doch toll.

00:17:17: Ja, total.

00:17:20: Also es muss nicht nur die Bewegung sein oder der Gaumen.

00:17:22: Ich meine das kann ja auch eine andere Musik sein, die man mal hört und natürlich durch die Enkelin höre ich natürlich auch andere Musik oder sehe jetzt die koreanische Filmchen da.

00:17:36: K-Pop!

00:17:37: Und gibt es etwas wo du sagst?

00:17:40: Da habe ich vielleicht wirklich keine Zeit mehr zu umleben, das würdest du aber gerne noch nicht.

00:17:44: Viele Dinge die man nicht nachholen kann

00:17:46: Zum Beispiel?

00:17:48: Dieses aufregende Ding, den ich heute nicht mehr machen würde.

00:17:53: Kein Bungie-Jumping, kein... Wie heißt das wenn man mit Helm die Wasserfälle runterrutscht?

00:18:00: Ah so raftingen!

00:18:01: Rafting

00:18:02: was meine Kinder gemacht haben.

00:18:03: Also das geht nicht mehr.

00:18:05: oder was körperlich sehr anstrengend wäre auf hohe Berge, Klettern Himalaya-Akturen und Alles was sehr den Körper jetzt schwächen würde eher, kann ich nicht mehr Backpacker ruten.

00:18:19: So etwas geht nicht mehr.

00:18:20: aber das... Ich habe genug gereist in Zelten und so weiter, brauche ich jetzt nicht mehr.

00:18:25: Gibt es denn irgendwas was du bereust wenn du jetzt auf dein seventy zwei jähriges Leben zurückblickst?

00:18:31: Die Frage habe ich mir schon gestartet dass sie mitkommt.

00:18:33: die Frage Es gibt wenig was ich bereue.

00:18:35: also ich ärger mich nur über mich.

00:18:38: Vielleicht ist das Reue So neugierig ich ja bin, so spontan und auch mutig manchmal.

00:18:45: Aber bei manchen Dingen schafft man es mich zu triggern wenn man sagt also das solltest du jetzt unterschreiben sonst ist die Gelegenheit vorbei.

00:18:54: ja sowas Und das gefährlich.

00:18:57: Also ich darf nicht das Gefühl haben Ich muss jetzt schnell handeln dann mache ich Fehler.

00:19:01: Also ich treffe dann falsche Entscheidungen.

00:19:04: Ich muss immer mehr bewusst machen Du darfst dir Zeit nehmen und eine Nacht drüber schlafen würde etwas so gewichtig es entscheidest.

00:19:11: Das sind Dinge, die ich spontan falsch entschieden habe weil ich dachte ich muss handeln.

00:19:17: also weiß nicht das ist einfach jeder so seine eigene Taste.

00:19:22: und bei mir ist das so wenn ich denke ich muss jetzt was ganz schnell machen sonst verpass' ich etwas dem Mach-Failer.

00:19:27: aber das kann man ja auch noch mit seventy zwei lernen.

00:19:31: Ja klar lebenslangs lernen.

00:19:34: Hast du ein Beispiel?

00:19:35: Wenn du's teilen magst wo du so eine, ich nenn's mal impolisive Entscheidung getroffen hast von der du gerade gesprochen hast.

00:19:41: Wo du sagst okay da bin ich jetzt mal wirklich falsch abgebogen?

00:19:45: Ich würd sagen bei manchen Freundschaften die hättest du nicht gebraucht.

00:19:49: Manche Männer-Freundschaften, die mich irgendwie so gereizt haben hat ja auch sein Grund.

00:19:57: aber im letzten Endes hat dieser Mann mir nicht gut getan.

00:19:59: Aber aus irgendeinem Grund hab' ich das gebrauchen für mich und ich glaube... dass die Männer, denen ich gut für mich war und mir was gespiegelt haben, weil sich bei mir selbst nicht entwickelt hatte, habe ich bei denen bewundert.

00:20:11: Und das war die Antwort.

00:20:12: Dann konnte ich auch loslassen.

00:20:14: Aber wenn man an die falschen Geräte einfach mal Stopp machen und sagen, was an dem findest du so toll?

00:20:20: Hast Du aber schon in dir und kannst du bitte schön selber entfalten?

00:20:23: Dazu brauchst Du diesen Typenlech!

00:20:25: Das war für mich wichtig.

00:20:27: Also würde ich sagen, das waren keine guten... Ja da geht ja auch Zeitdienstler bis man das kapiert ne?

00:20:33: Also ich bin gar kein Fan davon dann auch immer zu sagen, ja aber man nimmt ja irgendwas daraus mit und das dann so viel zu positiv.

00:20:41: manchmal ist es auch

00:20:42: einfach scheiße.

00:20:43: Ja braucht man nicht.

00:20:45: Manchmal braucht man gar

00:20:46: keinen Fall.

00:20:47: Aber es ist wie's ist und es gibt auch Menschen darüber denkt man ja auch mal nach wenn man jünger ist.

00:20:54: warum hat der mich nicht leiden also immer dieses gemocht werden?

00:20:58: Ich kenne das bei mir, aber ich kenne es ganz stark auch bei meinen Teilnehmern.

00:21:02: Und die krübeln dann rum mehr bis man da ist dass ein... Das Menschen gibt die man selbst nicht mag aus welchem Grund auch immer Man wird's nicht herausfinden oder die einen selber nicht mögen Einfach loslassen weiterlaufen und sich menschen suchen wo mit dem man gut klarkommt.

00:21:20: zwei fragen dazu würdest du sagen dass dich das im laufe deines altes dass man da so einen inneren Frieden findet, also nicht von allen gemocht zu werden.

00:21:30: Wird man da besser?

00:21:32: Man wird Profilerin!

00:21:35: Also man macht keinen Kopf machen das kommt von alleine weil man stellt plötzlich fest, man kann ja weitergehen, also Unrat vorbeischwimmen lassen.

00:21:45: Man kann einfach nicken und das ist so dieses Bild Nicht bleiben bei dem Menschen die keine gute Energie haben für ein selber sich nur mit Menschen umgeben, die einen sehen und die einen, die sich freuen wenn man sich weiterentwickelt.

00:22:01: Und die mitfüllen können.

00:22:03: Nur diese Menschen um sich lassen.

00:22:05: Das lernt man aber mit der Zeit.

00:22:08: Ich glaube, wenn man jünger ist ja noch unsicher, weil man noch vielen gefallen will natürlich auch verständlich.

00:22:14: Aber irgendwann lernt mal dass man das gar nicht braucht Das ganz tolle Leute gibt, die einen fördern und unterstützen.

00:22:21: Ja das ist auch etwas was ich gerade lerne!

00:22:24: Und du hast jetzt gerade schon ein paar Dinge gedannt.

00:22:26: aber was würdest du denn sagen macht gute Freundschaft aus?

00:22:30: Ich weiß es aus Erfahrung immer wenn's einem selber gut geht.

00:22:32: und angenommen ich hatte viele Aufträge zum Beispiel für den Föhrwerk oder wir hatten viel Erfolg, dann kamen alle auf mich zu.

00:22:39: Erzähl mir jetzt mal wie machst du das denn?

00:22:41: Oder kannst du dabei der Firma nachfragen für mich?

00:22:44: Dann kommen ganz viele auf dich zu.

00:22:46: Du strahlst das aus ja!

00:22:48: Du bist selber wie die Sonne und dann kommen alle wollen ins Licht.

00:22:51: Aus ihren

00:22:52: Löchern können sie angekommen.

00:22:53: Aber weh es wird um dich herum dunkel und still.

00:22:56: Dann ist die Frage wer ist denn nicht bitte schön noch da.

00:22:59: Das ist der Moment.

00:23:00: Wer ist dann da?

00:23:01: Und dann guck dich um.

00:23:03: Dann kann man sich ja so Kreise zeichnen.

00:23:04: Wer ist im engsten Kreis, wer ist dem nächsten Kreis?

00:23:07: Und es steht zu einer schönen Skulptur in der Zeichnung und dann siehst du ganz genau wen kickst du bitte schon weg.

00:23:14: Also schön aufräumen wie aufm Dachboden oder einem Keller wegkicken.

00:23:18: So wird viel Spaß!

00:23:21: Und dann bleibt...und dann siehst du wer bleibt und diese voll schaffen pflegst du.

00:23:25: Das sind richtig gute und aus denen kommen da Neue.

00:23:29: Es kommt nicht stehen.

00:23:30: Du kommst immer neue Menschen.

00:23:32: In jeder Lebensphase hast du neue Begleiter.

00:23:35: Und weil du gerade von Rausklicken gesprochen hast,

00:23:39: wie viele

00:23:39: Chancen würdest du sagen?

00:23:42: Oder hast du auch wenn wir auf dein Leben zurückblicken den Menschen gegeben?

00:23:46: also bist du ein Mensch der viele chancen im leben gegeben hat.

00:23:51: ich glaube ich bin nicht so großzügig.

00:23:53: du glaubst vor allem aus Hannover wo ich auch mal gewohnt habe Die schrieb und ich habe sie dann auch besuchen.

00:24:00: Als ich da war, durfte ich ihr beim Umzug helfen.

00:24:03: Und als der gemacht war ... Ja!

00:24:05: Dann konnte ich wieder abreißen.

00:24:07: So etwas ja?

00:24:08: Also böse Überraschungen.

00:24:10: Und so jemandem gebe ich keine zweite Chance zu beleiten.

00:24:13: Es gibt ja auch Personen, ich weiß ja.

00:24:15: Du kennst das immer, wenn du siehst.

00:24:18: Oh toll!

00:24:19: Wie schön!

00:24:20: Wir haben uns so lange hier und sind so überschwänglich herzlich.

00:24:24: Und ich bin da ganz eingefangen von dieser tollen Person und Frau und denke ja wir verstehen uns und es wird ganz toll.

00:24:33: Nun ist die weg und sie hört mal nix mehr.

00:24:35: und dann fragt man mal einen Kaffee trinken keine Zeit und daran merkst du immer wo du stehst.

00:24:44: bin ich ganz klar geworden, jemand der etwas will.

00:24:48: Setzt alle Hebel in Bewegung dass er bei dir ist und dass er dich die Zeit nimmt weil er es will!

00:24:56: Und wenn du immer ein Line bekommst oder irgendwelche ausreden dann fühle dich einfach nicht so einfach ist das.

00:25:02: Dann sind andere Dinge wichtig.

00:25:04: Ja, dann ist das so.

00:25:06: Und dann sagt bye-bye also gehört dir keine Zeit an solche Menschen Da sind alles Menschen, die leben so in der Gegenwart.

00:25:14: Schauspielerisch machen da so ein Hype und es verpufft alles.

00:25:17: Es ist alles wohl.

00:25:19: Deswegen achte mal drauf.

00:25:21: wer meldet sich von selbst?

00:25:22: Wer hört dir zu?

00:25:24: Wer ist interessiert an dich?

00:25:25: Und genau!

00:25:27: So was ist nicht.

00:25:28: Hast

00:25:28: du in deinem Leben mehr wenige Freundschaften oder gute Freundschaft haben?

00:25:32: Oder bist du eher einen Menschen mit einem riesengroßen Freundeskreis?

00:25:36: Nein ich bin ja mit den Wenigen aber ich bin der volle Gruppi.

00:25:40: Also ich bin immer in Gruppen gerne und bin da auch sehr einflussgebend oft.

00:25:46: Ich liebe Gruppen beim Wandern, beim Singen, bei allem beim Tanzen also eine Formation schon cool

00:25:54: zu was.

00:25:55: Also ich Bin gern unter Menschen und mit Gruppen dabei aber gerne frei.

00:26:01: Aber ich würde nicht sagen das sind meine Freunde Das sind alles happy hour Leute sowas.

00:26:06: ja Ich habe auch sechs Frauen jetzt, wir lesen zusammen Bücher und das macht unheimlich viel Spaß.

00:26:12: Das sind nicht meine Freunde.

00:26:15: Vorallem sind ganz wenig.

00:26:16: Zwei drei!

00:26:17: Auch Männer ja, Freundschaften zwei drei und fertig.

00:26:22: also für mehr hätte ich auch keine Zeit.

00:26:23: ehrlich gesagt warum braucht er nicht viele?

00:26:26: Ja das ist ein spannender Punkt dieses Ich brauche ja nicht viele, weil ich glaube schon... ...dass man zumindest in unserer Generation oft vermittelt bekommt.

00:26:34: Du brauchst jetzt hier ein Riesenfreundeskreis und du brauchst eine Klicke!

00:26:40: Die hat man wenn man jung ist eher als Jugendliche?

00:26:42: Ja!

00:26:42: Da bin ich auch

00:26:44: nicht mehr!

00:26:45: Wir brauchen die als Bollwerk gegen die blöden Eltern zu Hause oder weiß ich gegen Standards.

00:26:50: Die Klickel war gut für Zusammenhalt der Altersgruppe, der Zugehörigkeit das was anderes.

00:26:56: Ich brauche ja keine Zugehörigkeit zum Beispiel.

00:26:58: Ich gehe jetzt nicht in Seniorenheim, da bin ich mich mit meinem Alten zu göcheln.

00:27:02: Nee, ich mache auch keinen Senioren-Schwimmen im Wärmbasserbad oder so was.

00:27:06: Das brauch' ich nicht!

00:27:08: Ich tauche gerne ein... Gestern hatte ich auch eine Freundin hier, endlose Gespräche und schwupp ist es auf einmal so spät und die Zeit ist verflogen.

00:27:18: Oder man hat schöne Erlebnisse zusammen Und da reicht mir dann ein paar Stunden aus und das hält auch für ne Weile Und ansonsten erlebe ich ja auch selber so viel.

00:27:29: Freunde sind ja sehr unterschiedlich, ne?

00:27:30: Mit dem einen macht man das... mit dem anderen ist es ja sehr verschieden.

00:27:35: Ja!

00:27:36: Haben sich deine Freundschaften im Laufe des Lebens verändert?

00:27:42: Ja und damit kann auch eine Freundschaft beendet sein natürlich.

00:27:46: Das aber auch okay.

00:27:48: Kommt ja neu also von daher verändern sie sich immer.

00:27:52: Also es wäre komisch wenn die stehen bleiben.

00:27:54: Die verändern sich immer.

00:27:56: Und bist du dann Mensch, der gut Abschied nehmen kann?

00:27:59: Ja ganz schnell.

00:28:00: Ich trenne mich gar nicht mit.

00:28:04: Wie macht man das?

00:28:05: Wieder mit Dingen, noch mit Menschen... Weil wenn ich durch bin, bin ich durch!

00:28:09: Wenn ich gemerkt habe, dass ist mir ein Fremder geworden oder das Verhalten war komplett inakzeptabel Dann merke ich plötzlich welches Gesicht die Person wirklich hat und dann kann ich gehen.

00:28:23: Also ich sehe dann plötzlich Das Gesicht hinter dem Gesicht und dann kann ich gehen.

00:28:28: Ich sehe, dass ich mich getäuscht habe.

00:28:31: Also es war Täuschung, verstehst du?

00:28:34: Ja ja!

00:28:35: Und das tue ich mir nicht an.

00:28:37: Ich glaube, ich hab zu viel Selbstliebe dafür.

00:28:39: Ja, das ist ein guter Punkt.

00:28:42: Ich mag mich und ich würde dem kleinen Mädchen der Silvia das nie antun.

00:28:49: Du hast davon einmal ganz kurz darüber gesprochen... Menschen auch dabei unterstützt, sich selber zu

00:28:56: finden.

00:28:57: Oder sie zu werden der Sie sehen so ausgedrückt?

00:29:01: Ja wie wird man dazu?

00:29:02: oder wie findet man sich selber oder

00:29:05: im stillen Ton nicht so nach außen gerichtet sein.

00:29:08: wenn ich durch den Wald laufe und einfach bei mir sein kann dann finde ich mich dann spüre ich ah das möchte ich eigentlich gerne oder dass sehe ich mich oder eigentlich trage ich heute die falschen Sachen.

00:29:20: ich würde gern lieber das weißt du Aber es kriegt man erst raus, im Alleinsein oder eben sammeln mit Natur.

00:29:31: Von mir ist auch...

00:29:32: Mit deinem Hund?

00:29:33: Mit

00:29:33: dem Hund in der Ruhe und in der Stille wo auch immer das ist.

00:29:37: Manche brauchen die Kirche.

00:29:38: Das ist auch ein schöner Ort.

00:29:40: Jeder hat seinen Ort.

00:29:41: Ich glaube, das muss man selber herausfinden.

00:29:42: Wo ist denn der Ort?

00:29:44: Ich brauche jetzt keinen Strand mehr.

00:29:45: Ist das mehr zu laut zum Beispiel?

00:29:48: Ja, so nervt mich dann die nächste Welle.

00:29:51: Mehr zu laut!

00:29:53: Jeder hat sein.

00:29:54: Also wo ist dein Ort, wo du sagst, da bin ich ganz gerne?

00:29:58: Vielleicht es ist eine Bank mit einem Blick ins Tal... Ich weiß es nicht!

00:30:02: Vielleicht auch das eigene Zimmer,

00:30:05: keine Ahnung.

00:30:06: Und wann würdest du sagen, merkst man dass man sich selber gefunden hat oder dass man bei sich angekommen ist?

00:30:13: Das ist jetzt ein Gefühl, was ich nur beschreiben kann.

00:30:15: Es ist nicht etwas, was man Außenschränkende erkennen, dass du ausgeglichen wirkst Aber das Gefühl Ein warmes, ruhiges Gefühl und du hast das Gefühl, du bist zehn Jahre alt.

00:30:28: Du bist so im Kind...

00:30:32: Nicht

00:30:32: erwachsenen, vernünftigen Erwachsenen nicht!

00:30:34: Das ist wieder so streng, glaubst du nicht?

00:30:37: Du bist in so einem ruhigen Kind ich aber mit einem Frauenkörper.

00:30:43: Ich kann das schlecht beschreiben.

00:30:44: Du wirst heiter, ruhig, spielerisch Nach dem Motto das Leben darf leicht sein und Arbeit darfst Spaß machen.

00:30:54: Und du darfst Geld verdienen, ohne dich anzustringen.

00:30:57: Das sind die Sätze.

00:30:58: Die meisten glauben ja sie müssen sich ganz arg anstrengen um irgendwas zu erreichen.

00:31:05: Ist man dem falschen Papa sagt es muss ich mühelos anfühlen.

00:31:09: Mühelos?

00:31:10: Schönes Wort!

00:31:11: Ja dann kommt die ... mit der Leichtigkeit kommt man dadurch halt gut Was man ja mit Flo bezeichnet auch.

00:31:21: So Dinge tun, die dir leicht fallen.

00:31:23: Das sind wahrscheinlich deine Kernkompetenzen.

00:31:26: Da wo andere sagen wow wie hast du das gemacht?

00:31:28: Wow so toll ein Podcast!

00:31:30: Wie machst du das für dich?

00:31:31: nie?!

00:31:33: Es ist auch ein Grund warum du mit über siebzig noch arbeitest weil dir das leicht fällt und weil du unter Menschen bist.

00:31:40: Ja weil das alles mein Element ist.

00:31:44: Was gibt dir das?

00:31:45: Menschen erzählen ihre Geschichten, ich bekomme wie du Geschichten.

00:31:48: Ich bekomme so spannende Fragen und ich bekam genau die Geschichten.

00:31:55: was erleben sie?

00:31:56: wo brauchen die?

00:31:57: wo sind deren Überlegungen?

00:31:59: ich gehe dann in deren Köpfe und in deren Herz und gehe da mit.

00:32:03: und ich weiß ich habe manchmal gute Lösungen oder Ideen und dann inspiriere ich und sage probier das aus sowas das macht mir halt Spaß So wie Design, da probelt mir auch aus.

00:32:16: Jetzt stelle ich heute mal das Wohnzimmer um.

00:32:18: Ob das hier zu meinem Freund gefällt oder nicht?

00:32:22: Oder streicht die Wand anders und dann kommt schon ein anderes Gefühl.

00:32:26: Aber es gilt halt auch darum zum machen.

00:32:28: Also auch in die Umsetzung zu kommen und sich auszuprobieren und nicht mehr immer zu denken was sagen andere?

00:32:35: oder ist da etwas falsch?

00:32:37: Du hast anfangs gesagt du machst vielleicht nicht so die Pläne aber hast du einen Plan wie lange du das noch machen möchtest Solange es geht?

00:32:43: Ach, ich überleg halt immer... Es gibt da so viele die haben gearbeitet und dann sind sie umgefallen.

00:32:49: Man weckelt und dann denke ich mal... Ich muss überlegen was will ich denn außer diese beruflichen Identität?

00:32:58: Was will denn die private Silvia leben?

00:33:01: Was willst du eigentlich noch?

00:33:04: Mir fehlen so ein bisschen so die Ideen.

00:33:07: Wille ich jetzt nach Puerto Rico Muss man da hin, jetzt will ich Elefanten besuchen in Afrika.

00:33:13: Also viele machen Dinge... Ich sehe mich jetzt nicht unbedingt danach also dass sich das gemacht haben müsste.

00:33:20: Ich musste noch herausfinden was ich diesem Leben noch unbedingt machen möchte.

00:33:24: Ich käme höchstens darauf verschiedene Eichsorten ausprobieren aber nicht darf!

00:33:33: Ich bin durch und durch Genussmännchen und von daher geht es mir glaube ich eher darum schöne Dinge mehr Blumen zu kaufen meinen Umfeld zu verschönern.

00:33:43: Ästhetik ist mir wichtig, Schönheit und Vielfalt.

00:33:47: Das sind so meine Werte.

00:33:48: Und nicht nur unterwegs zu sein, das brauche ich jetzt nicht.

00:33:52: Ja, so ist das.

00:33:54: Weil du gerade von Identitäten auch gesprochen hast?

00:33:57: Das ist auch eine Frage die ich mir aktuell vielleicht kommt es aus der Mitte drei, dass ich in diese Fragen aber schon welches Leben möchte ich führen?

00:34:05: also möchte ich auf dem Land wohnen?

00:34:08: Will ich in der Stadt wohnen?

00:34:09: Und dann stagniere ich so und treffe gar keine Entscheidungen, sondern verharre dann an diesem Punkt.

00:34:14: Wenn man das mal als Bild nimmt jetzt was du beschreibst.

00:34:16: Du würdest auf einem Spazierweg gehen und da geht ja jetzt wenn es eine Allee ist mit Bäumen geradeaus und irgendwann kommt ne Abzweigung.

00:34:25: Du überlegst aber jetzt schon vor der Abzwickung statt zu genießen diesen geradeaus Weg, dass er vielleicht leicht und routinemäßig isst.

00:34:35: Überlegst du jetzt schon, da kommt gleich die Abzweigung.

00:34:38: Was mache ich da?

00:34:39: Und ist es die Richtige, müsste ich dann nicht nach links gehen?

00:34:42: Da bist Du aber noch gar nicht!

00:34:44: Vielleicht und jetzt kommt das Wichtige.

00:34:47: Vielleicht bist du wenn du dort bist jemand anderes als jetzt wo du jetzt bist.

00:34:52: Du triffst also.

00:34:53: heute kannst du die Entscheidung für in einem Jahr gar nicht treffen weil das Blödsinn ist.

00:34:59: Du kannst in einem jahr, wenn du Dort bist, da steht plötzlich jemand neben dir der auch ein Mitspracherecht hat und mit dir dein Leben gestalten will.

00:35:09: Du treffst eine ganz andere Entscheidung.

00:35:11: oder aber dann deine Situation hat sich verändert, die berufliche.

00:35:15: du kannst gar nicht die Entscheidung treffen verstehst so?

00:35:17: Du versuchst Dinge voraus hier zu nehmen die noch nicht eingetroffen sind.

00:35:21: Was ist das für eine Anstrengung?

00:35:23: Vor allem, ist es eine Kontrollsucht.

00:35:25: Ja, absolut.

00:35:27: Voll!

00:35:27: Ich

00:35:28: habe gerne einen Plan.

00:35:29: Das sind wir alle.

00:35:30: Und das ist diese Falle des Perfektionismus und das ist sehr schädlich für die Bündigkeit.

00:35:37: Dass endlich so ein Korsett in ein perfektes... Dann wird dein Leben gelebt weil es vernünftig und richtig ist.

00:35:45: Es ist ja ganz schrecklich und setzt sich so unter Druck.

00:35:48: Du kannst dich nicht mehr bewegen.

00:35:50: also Du machst einfach deinen Schritt und sagst, was in einem Jahr ist.

00:35:54: Weiß ich noch nicht!

00:35:56: Ich hoffe das es mir gut geht, dass ich Geld habe... ...ich denke, dass sich zufrieden und glücklich bin.

00:36:01: Was aber genau da ist, werde ich dann entscheiden wenn es so weit ist.

00:36:05: Das sagst du dir.

00:36:06: Weil das wirst du können.

00:36:08: Du wirst in dem Moment wo du dastehst wissen, was du willst.

00:36:12: Darauf vertrauen, dass darum geht's.

00:36:14: Mehr Vertrauen haben in das Leben.

00:36:17: In jeder Schritte, jede Phase Und mehr eben jetzt hier und jetzt das Leben, weil das kommt nicht wieder was du jetzt hast.

00:36:24: Diese Monate, die Sommermonate jetzt, die lebst du jetzt?

00:36:29: Und auf die willst du in zwei Jahren froh zurückgucken!

00:36:33: Du wirst nicht sagen oh da hab ich nur gekrübelt...

00:36:35: ...und Pläne geschehen!

00:36:39: Nehm alles mit was geht, die ganze Fülle sei gierig, nehmt alles was geht und mehr Und dann kommst du irgendwann an diese Weggabelung und dann wird von dir erwartet, dass du in der Entscheidung schaffst.

00:36:52: Und wie wirst du treffen?

00:36:54: Und zwar weil sie dann passt.

00:36:56: Guck mal ich hab Dinge getan, weil Sie mich interessiert haben.

00:37:00: die Kinder waren klein.

00:37:01: also was hat mich interessieren?

00:37:02: die Kinderthemen haben mich interessierten.

00:37:05: Frühkindliche Entwicklung Trotz Phasen nachher die Pubertät hatten mich interessierte.

00:37:09: Warum?

00:37:10: Weil ich Kinder hatte die in der Pubertäte waren.

00:37:12: Später hat mich das nicht mehr interessiert.

00:37:14: Dann hatte ich ganz andere Themen die der Erwachsenen, die der Berufseinsteiger war.

00:37:19: Ich war an der Uni achtzehn Jahre alt im Career Service.

00:37:23: da habe ich nur Berufs-Einsteigerteam interessiert.

00:37:25: wie macht man Karriere?

00:37:26: Wie ist die Laufbahn?

00:37:27: und so weiter.

00:37:28: warum?

00:37:28: weil meine eigenen Kinder in die Berufe gingen.

00:37:31: also siehst mein eigenes Leben hat mir die Themen gegeben und das hat mich dann wirklich interessiert und ich hab gern Geschichten geschrieben.

00:37:39: also bin ich zum Rundfunk gegangen Stuttgart, weil ich war im Rundfunk.

00:37:46: Dann wurde ich schwanger und konnte nicht zum Fernsehen.

00:37:52: Ich hab immer die Dinge getan, die aktuell... Nicht vorausschauend!

00:37:57: Aktuell gerade mich beschäftigt haben.

00:37:59: Und die habe ich quasi zu Geld gemacht.

00:38:02: Nur dann ist man gut, weil man in diesen Themen lebt.

00:38:06: So was zu finden ist echt ein Geschenk?

00:38:08: Das findet man ja auch wenn man eine falsche Entscheidung revidiert.

00:38:13: mutig, revidieren sagt das passt ja gar nicht.

00:38:14: Ich habe mal bei der Bank gearbeitet wie guselig war das denn Geld anderer Leute zu zählen oder Formulare ausfüllen.

00:38:22: es ist ja für mich die Oberstrafe also von daher sein lassen was einem nicht gefällt und dann kommt das andere zum Vorschein.

00:38:30: ich finde aber dafür braucht man auch echt viel

00:38:32: Mut oder?

00:38:33: Zu was braucht man denn Mut?

00:38:35: So eine Entscheidung dann auch zu revidiern und den Mut haben dann einen anderen Weg zu gehen ein sehr großes Sicherheitsbedürfnis zum Beispiel hat?

00:38:43: Das sind wir beim Kernthema.

00:38:45: Das ist das Kernthemapsychologische Sicherheit, dass das Kerntherma endlisch sich alle Seminare zieht bei den Millennials, bei der neuen Generationen.

00:38:54: und warum ist das so?

00:38:56: weil die extremen, ich sage es mal so behütet aufgewachsen sind.

00:39:00: Die kennen nichts anderes, sie kennen Sicherheiten von morgens bis abends Die fallen nicht mehr hin, die essen immer das Richtige.

00:39:09: Der Kühlschrank ist immer voll... ...die Urlauber sind geplant.

00:39:13: Es gibt keine Unsicherheiten, keine Unabwegbarkeiten.

00:39:18: Bei mir waren ja die Urlaber noch abenteuer.

00:39:21: Da wusstest du nie wo du dein Zelt aufschlägst am nächsten Tag?

00:39:24: Was ganz anderes!

00:39:26: Gut ich bin auch eine ganz andere Generation.

00:39:28: Das heißt du lernst mühsam jetzt nachträglich wie sich anfühlt auch mal keine, nichts zu wissen, wiss wird.

00:39:38: Also so ein bisschen ins Bodellose, gell?

00:39:41: Und dann kommen die Fantasien ja... Hallo hier!

00:39:46: Amygdala fängt da nach an und sagt ganz gefährlich, pass auf!

00:39:52: Du endest in Armut und was ich weiß du kannst dir nichts mehr leisten.

00:39:57: Dann kommt so dieses Gedanke-Spiel das automatisch kommt weil dich natürlich deinen Unterbruch ständig warnt, aber unnötige Weise.

00:40:10: Man müsste es abschalten können, da geht das ja nicht.

00:40:13: Wichtiger wäre, du guckst nach außen weh, außer dir hat er's schon gemacht und gibst dich mit Menschen die wichtigen Schritte gemacht haben.

00:40:23: Vielleicht zeigen auch deine Interviews im Podcast?

00:40:26: Ja, die zeigen mir auf jeden Fall sehr viel.

00:40:31: Weil sobald du aus deinem Runden rausgehst... Kreisen aus dem Komfort rausgehst, kommst du in eine neue Zone wo du auch wieder anfänglich noch nicht.

00:40:43: Das tappst Du noch!

00:40:45: Aber dann gewinnst du hier neue Sicherheit und dann kommt Wachstum.

00:40:48: Also Wachsum ist immer aus der Komfortzone raus und kommen immer so neue Zonen wo du wow wahnsinnig weiterentwickelt und die Angst bremst dich halt in Entwicklung sehr stark.

00:41:00: aber die Frage wäre Ich würde alles aufschreiben, wofür ich Angst habe.

00:41:04: Was mir meine hinteren Kopfbewohner da erzählen.

00:41:08: Wovor ich Angst hab, soll ich alles auf schreiben?

00:41:11: Da schreibst du dir links auf und rechts schreib'st du am nächsten Tag auf.

00:41:17: Stimmt das!

00:41:18: Woher weiß ich dass das stimmt?

00:41:19: Kann nicht ganz sicher sein, dass das stimmt.

00:41:21: Das schreib´s zu jeder Gedanke rechts auf.

00:41:25: Das ist eine super Übung.

00:41:26: Und dann kommst Du Dir auf die Schliche.

00:41:28: Dass Du das alles konstruierst

00:41:31: Ja, das werde ich mal machen.

00:41:33: Mal sehen was passiert.

00:41:35: Das stimmt eine gute Übung ja.

00:41:38: Du hast gerade, das interessiert mich jetzt noch bevor wir gleich zum Ende kommen, du hast gerade Komfortzone gesagt.

00:41:44: Wann würdest du sagen hast du in deinem Leben mal deine Komfortzone so richtig verlassen wo du dachtest ach

00:41:50: du meine Güte?

00:41:52: Ich bin vom drei Meter Bett gesprungen worden.

00:41:55: Ja es war helle für mich!

00:41:59: Auch ohne geschubst zu werden, bin ich da runter.

00:42:03: Komfort und immer dann verlassen wenn ich Dinge der Partner zuliebe gemacht habe in so einem schnellen Ruderboot die durchs Wasser fahren Donau faden wo wirklich was sehr schnell war also bald Geschwindigkeit im Spiel kommen bin jetzt nicht erhält also muss sich schon über mich hinaus wachsen.

00:42:23: Oder bei Microsoft.

00:42:24: in einem großen, riesengroßen Symposium in Hamburg wurde ich auf die Bühne gerufen und sollte die Einleitung unter tausende von Leuten begrüßen.

00:42:33: Auf einmal... Also da bin ich auch gesprungen.

00:42:36: also es war auch nicht einfach für mich.

00:42:39: Wir sind dann nur eins Meter, vierundsechzig groß und so eine Bühnung schluckt dich ja.

00:42:46: Und wie hast du dich danach gefühlt?

00:42:48: Wie eine Heldin.

00:42:50: Cool!

00:42:51: Es gibt immer Momente Das sagt sich jetzt so einfach.

00:42:55: Machen und... Nein, erwüchtig ist es sich mit den Ängsten mehr auseinanderzusetzen, sonst macht man's nicht.

00:43:02: Also was glaube ich?

00:43:04: Es ist alles nur konstruierte Glaube.

00:43:07: Was glaube ich passiert mir schlimmstenfalls?

00:43:09: Dass sowieso die Frage dich immer stellt.

00:43:11: Was passiert denn schlimmsten falls?

00:43:13: Und was könntest du dann tun?

00:43:16: Dann merkt man dass das A nicht eintrifft und B ich immer etwas tun könnte.

00:43:20: Ja, es relativiert sich dann so ein bisschen.

00:43:22: Ja

00:43:22: und damit muss man sich mehr beschäftigen.

00:43:25: Da muss ich mal mit den eigenen Ängsten aus.

00:43:27: Die Millenien werden das machen müssen!

00:43:29: Und jede Woche vielleicht sich vornehmen, ein kleines Stück zu wagen in die Richtung, in die man gehen will... Also was könnte ich in der Woche?

00:43:37: Man hat gemerkt, Wochenziele sind motivierendere Ziele als halbjahres Ziele.

00:43:43: Die sind soweit weg.

00:43:44: Und Monatziele ist manchmal auch sowei weg.

00:43:46: Das schiebt man immer auf.

00:43:49: Ist cool vom Abstand, ja.

00:43:51: Also was will ich bis Samstag mal gemacht haben?

00:43:54: Mutiger!

00:43:55: So was soll nach der

00:43:56: Schritte gehen?

00:43:57: Klar.

00:43:58: Okay kommen wir zum Abschluss.

00:44:00: Ich stelle immer am Abschluss die gleiche Frage und die stelle ich jetzt auch dir.

00:44:03: Was würdest du jüngeren oder was möchtest

00:44:06: du

00:44:07: jungen Generationen mit auf den Weg geben?

00:44:10: Auf dem Weg geben.

00:44:12: Am liebsten wäre ich der Schutzengel einer hier.

00:44:16: Für so einen Engel will ich hinter den Herge mit großen Flügel.

00:44:20: Die passiert nichts!

00:44:22: Geh deinen Weg, geh über den Steg, über die Hängebrücke.

00:44:27: trau dich, mach... Ich wär gerne der Schutzengel, kann man ja nicht sein aber ich glaub' ich mache das durch viel Mut.

00:44:35: Bin Mut machen und mach es auf deine Weise.

00:44:39: Auf deine eigene Weise.

00:44:40: Das kann verrückt sein.

00:44:42: vielleicht tanzt du über die Brücke oder gehst rückwärts.

00:44:44: keine Ahnung Mach's auf deine Weise.

00:44:47: Sei lautunmutig, find ich gut und haltet zwischendurch inne und überlegst du dich immer.

00:44:56: was brauchst du also dass du nicht von außen getrieben bist.

00:44:59: Das wär'n glaub ich so meine wichtigsten.

00:45:02: Schön!

00:45:03: Vielen Dank fürs Gespräch.

00:45:05: Gerne.

00:45:06: Ich nehme

00:45:15: sehr viel mit.

00:45:21: Weitere Informationen zum Podcast findet ihr auf der Webseite www.oldandgold.de.

00:45:28: Ihr kennt aufgeschlossene Seniorinnen,

00:45:30: die Lust haben

00:45:31: über ihre Geschichte Erinnerungen

00:45:33: und das Leben

00:45:33: zu sprechen?

00:45:34: Dann schreibt uns an!

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